Dienstag, 23.10.2018 22:47 Uhr

RS 1 – der schnellste Radweg durchs Revier

Verantwortlicher Autor: Thomas Ochmann Bochum, 16.09.2018, 07:23 Uhr
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Der Radschnellweg in Essen
Der Radschnellweg in Essen  Bild: AGFS Peter Obenaus

Bochum [ENA] Der Radschnellweg Ruhr – kurz RS 1 – soll die erste Autobahn für das Fahrrad in Deutschland werden. Diese Radautobahn soll von Duisburg bis Hamm quer durchs Ruhrgebiet führen und eine Alternative zum Autoverkehr bieten. Der RS 1 verbindet zehn Zentren und vier Universitäten.

Die Projektidee "Radschnellweg Ruhr durch die Metropole Ruhr" wurde beim Regionalverband Ruhr (RVR) bereits im Jahr 2010 geboren. Nach vielen anderen Planungen hat im Jahr 2018 die Stadt Bochum und Strassen.NRW einen Vertrag über den Ausbau des Radweges geschlossen. Der Weg soll nach der vollständigen Fertigstellung von Duisburg bis nach Hamm über insgesamt 171 Km lang werden. Radschnellwege müssen sich an klar definierten Qualitätskriterien orientieren. Dazu gehören u. a. die durchgängige Trennung zwischen Rad-und Fußgängerverkehr, die innerörtliche Beleuchtung, eine Wegweisung durch NRW-Standards, ein geregelter Winterdienst und Reinigung.

Im Einzugsbereich des RS 1 leben 1,65 Millionen Menschen. Entlang der Strecke befinden sich 430.000 Arbeitsplätze und es könnten täglich mehr als 50.000 PKW-Fahrten eingespart werden. Der Bau geht nicht in allen beteiligten Städten wie geplant voran. Zur Zeit ist es möglich, zusammen mit dem Radschnellweg Ruhr, der Grugatrasse, der Essener Stadtroute in Essen und Mülheim, an der Ruhr eine fast autofreie 50-Kilometer-Runde zu fahren.

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