Montag, 21.05.2018 06:58 Uhr

Frankfurt zieht verdient ins Pokal-Halbfinale ein

Verantwortlicher Autor: SE Frankfurt, 07.02.2018, 22:28 Uhr
Presse-Ressort von: SE Bericht 5154x gelesen

Frankfurt [ENA] In einem spielerisch nicht wirklich hochklassigen Viertelfinale des DFB-Pokals setzte sich Frankfurt am Mittwoch verdient mit 3:0 gegen Mainz 05 durch. Somit darf die Eintracht nach deren letztjährigen Finalteilnahme auch 2018 vom Endspiel in Berlin träumen. Die Auslosung der Halbfinalpartien findet am 11.02.2018 in der ARD-Sportschau statt. Mainz hingegen kann sich nun voll auf den Abstiegskampf konzentrieren.

Die erste Torchance des Spiels hatte Eintracht Frankfurt in der sechsten Spielminute. Nachdem Mainz-Kapitän Stefan Bell den Ball im Vorwärtsgang verlor, setzte sich Frankfurts Stürmer Sebastien Haller auf der linken Außenbahn durch und legte kurz vor dem Strafraum quer auf den mitgelaufenen Marius Wolf. Dessen Abschluss aus knapp 20 Meter flog jedoch rechts über das Tor des Mainzer Schlussmanns Rene Adler. Auch die zweite Möglichkeit ging auf das Konto der Hausherren. Nach einem Eckstoß von Wolf konnte Eintracht-Verteidiger Marco Russ den Mainzer Schlussmann Adler mit seinem Kopfball jedoch von Höhe des Elfmeterpunktes nicht vor Probleme stellen. Das Team von Eintracht-Trainer Niko Kovac blieb in der Folge klar spielbestimmend.

Nach 17 Minuten die verdiente, wenn auch kuriose Führung für die Frankfurter. Mainz-Keeper Adler verstolpert den Ball im Querpassspiel mit seiner Defensive im Sechszehner völlig unnötig gegen Eintrachts Wolf. Nach Balleroberung legt Wolf überlegt auf Rebic, der das Leder unbedrängt ins leere Tor schob. Marius Wolf blieb Dreh- und Angelpunkt im Frankfurter Offensivspiel. Nach knapp einer halben Stunde fand sein Freistoß am langen rechten Pfosten Kevin-Prince Boateng. Seine Volleyabnahme landete jedoch am Außennetz. Erst nach 35 Minuten der erste passable Abschluss für die Gäste. Danny Latzas Schuss aus dem Rückraum war jedoch zu hoch angesetzt. Insgesamt stand die Frankfurter Defensive gegen enttäuschende Mainzer sicher.

Im Vergleich zu den harmlosen ersten 45 Minuten kam Mainz dynamischer aus der Kabine. Die aufkommende Hoffnung sie sich jedoch in der 53. Spielminute selbst zunichte. Einen langen Ball von Eintrachts Torhüter Hradecky nahm Haller gut in der Luft an und setzte sich gegen Bell durch. Hallers anschließenden Querpass in den Strafraum spitzelte der Mainzer Defensivmann Hack am herauskommenden Adler vorbei ins eigene Tor. Nur zehn Minuten später der nächste folgenschwere individuelle Fehler der Mainzer. Aus einer vermeidlich sicheren Defensive heraus legte sich Hack den Ball zu weit vor. Der offensiv pressende Mascarell war zur Stelle und lupfte zum 3:0 für die Hausherren ein. Damit war das Viertelfinale dann entschieden.

In der Folge verflachte die Partie in der mit 48.200 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Commerzbank-Arena spielerisch zunehmend und wurde ruppiger. Ab der 82. Minute mussten die Gäste gar mit einem Mann weniger auskommen, nachdem der Mainzer Latza nach einem unnötig rüden Einsteigen an der Seitenauslinie gegen Frankfurts Fabian mit Rot vom Platz gestellt wurde. Weitere vielversprechende Torchancen blieben aus, sodass Eintracht Frankfurt hochverdient mit 3:0 gegen schwache Gäste aus Mainz ins DFB-Pokal Halbfinale einzog.

Eintracht Frankfurt: Hradecky – da Costa, Salcedo, Russ, Willems – Hasebe, Mascarell, Wolf, K-P. Boateng, Rebic – Haller // FSV Mainz 05: Adler – Brosinski, Bell, Hack, Diallo – de Jong, Latza, Quaison, Serdar, Onisiwo – Ujah // Tore: 17. Minute, Rebic 53. Minute, Hack (Eigentor) 62. Minute Mascarell // Auswechslungen: 56. Minute Maxim für Serdar 56. Minute Berggreen für Ujah 67. Minute Balogun für Hack 67. Minute Fabian für Wolf 73. Minute Jovic für Rebic 79. Minute Fernandes für Mascarell // Gelbe Karten: 67. Minute, Maxim 71. Minute, Balogun 79. Minute, Haller Rote Karte: 82. Minute, Latza // Schiedsrichter: Aytekin, Dietz, Beitinger, Emmer, Perl (Video) // Zuschauer: 48.200

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