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Torloses Achtelfinal-Hinspiel zwischen Eintracht und Inter

Verantwortlicher Autor: SE Frankfurt, 07.03.2019, 20:51 Uhr
Presse-Ressort von: SE Bericht 3800x gelesen

Frankfurt [ENA] Im Hinspiel des Europa League Achtelfinals hatte Eintracht Frankfurt am Donnerstagabend den italienischen Traditionsverein Inter Mailand zu Gast. Vor frenetischen 48.000 Zuschauern fielen in zwei unterschiedlichen Halbzeiten keine Tore. Nachdem Inter die erste Hälfte bestimmte, dominierte die Eintracht den zweiten Abschnitt. Die Entscheidung über den Einzug ins Viertelfinale ist damit auf das Rückspiel vertagt.

Vor der Partie hatte Eintracht-Trainer seinem Respekt vor den Nerazzurri unter anderem durch die Aussage „Angeschlagen heißt auch gefährlich“ Ausdruck verliehen. Sein „angeschlagen“ bezog sich insbesondere auf die zuletzt nicht wirklich konstanten Leistungen in der Serie A sowie die Unruhe um den abgesetzten und seit einigen Spielen nicht mehr berücksichtigten argentinischen Top-Stürmer Mauro Icardi. Ungeachtet dessen ist Inter Mailand eine internationale Spitzenmannschaft sowie für den Verein Eintracht Frankfurt und seine Fans ein super attraktives Los.

Das Highlight des Abends setzten die Eintracht Fans! Mit einer fantastischen Ganz-Stadion-Choreographie unterstrichten Frankfurter Zuschauer die Euphorie rund um ihre Eintracht und die Teilnahme im internationalen Wettbewerb. Die beeindruckende Stimmung konservierten die Fans über die gesamte Spielzeit hinweg – mal wieder eine ganz starke Leistung in dem Hexenkessel Commerzbank-Arena.

Den sportlich besseren Start in die Begegnung hatten hingegen die Gäste aus Italien. In der Anfangsphase traten die Nerazzurri abgeklärter auf und ließen die Adler kaum zur Entfaltung kommen. Nachdem die Frankfurter nach der ersten Viertelstunde mehr Zugriff zum Spiel entwickelten, in der 22. Minute die riesen Chance zur Führung für Inter. Gelson Fernandes hatte Lautaro Martinez für Schiedsrichter William Collum im Sechszehner Strafstoß-würdig zu Fall gebracht. Eintrachts Torhüter Kevin Trapp ahnte die von Marcelo Brozovic flach anvisierte rechte Ecke und parierte stark.

Bis auf eine kurze Drangperiode von Frankfurt gegen Mitte der ersten Halbzeit, in der die Eintracht vereinzelt zu guten Offensivaktionen kam, bestimmte das Team von Inter-Coach Luciano Spalletti die Partie. Allerdings nutzten die Italiener die sich ihnen bietenden Tormöglichkeiten – wobei der Elfmeter die mit Abstand beste Gelegenheit darstellte – nicht, sodass es torlos in die Pause ging.

Anders als im ersten Abschnitt kamen die Hausherren dynamischer und mit mehr Drang nach vorne aus der Kabine. Innerhalb von weniger als fünf Minuten hatten die Adler zweimal Pech, nicht in Führung zu gehen. Zunächst landet der Ball nach gut 50 gespielten Minuten im Netz des Inter-Tores, allerdings behinderte Sebastien Haller in Abseitsposition stehend Keeper Samir Handanovic. Anschließend brachte Mailands Danilo d’Ambrosio Eintracht-Stürmer Haller im Strafraum zu Fall, die Pfeife von Schiedsrichter Collum blieb jedoch stumm. Adi Hütter regte sich über diese mindestens fragwürdige Entscheidung derart auf, dass Collum ihn für den Rest des Spiels auf die Tribüne verbannte.

In der Folge blieb Eintracht Frankfurt zwar dran, Inter Mailand schaffte es aber zunehmend die Offensivbemühungen der Frankfurter zu unterbinden. Da auch die Eintracht-Defensive nichts entscheidendes mehr zuließ, blieb es im Hinspiel des UEFA Europa League-Achtelfinals in der Frankfurter Commerzbank-Arena zwischen Eintracht Frankfurt und Inter Mailand leistungsgerecht torlos.

Das Rückspiel findet bereits am 14. März 2019 um 21 Uhr im Giuseppe-Meazza-Stadion zu Mailand statt. Hier wird es zwangsläufig Tore geben müssen. Den Frankfurter reicht jeder Auswärtssieg sowie ein Unentschieden mit Zählbarem auf der Anzeigentafel. Dank einer Sondergenehmigung der UEFA, der Sicherheitsbehörden sowie der Vereinsführung von Inter Mailand erhielt die Eintracht für dieses Highlight ein stark erhöhtes Gast-Kontingent von 13.500 Tickets.

Eintracht Frankfurt: Trapp – Hasebe, Hinteregger, Ndicka – da Costa, Fernandes, Rode, Kostic – Gacinovic – Haller, Jovic / Inter Mailand: Handanovic – d’Ambrosio, de Vrij, Skriniar, Asamoah – Vecino, Brozovic – Borja Valero – Politano, Martinez, Perisic / Tor: ./. / Auswechslungen: 58., Candreva für Perisic; 77., Willems für Rode; 79., Cedric für Borja Valero; 80., Paciencia für Haller / Gelbe Karten: 4., Kostic; 24., Asamoah; 33., Martinez; 53., Hasebe; 59., Candreva; 82., Fernandes / Schiedsrichter: Collum, McGeachie, Conner, Dallas, Walsh, Stewart (4. Schiedsrichter) / Zuschauer: 48.000

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